Wir haben tüchtig gefeiert: 10 Jahre StadtteilGenossenschaft Hulsberg eG – oder wie es Astrid Selle vom Vorstand zur Begrüßung feststellte: die SGH ist nach wie vor und unermüdlich „solidarisch, kämpferisch, streitbar und absolut politisch!“
Bei sonnigem Wetter in der Kulturaula am Ellener Hof gabs am Sonntag, den 26. April 2026 ein rauschendes Fest mit vielen Weggefährt:innen, Unterstützer:innen, Familienangehörigen, Lebensbegleiter:innen, Kindern und Kindeskindern, Freunden und Freundinnen. Wir haben uns und unsere Arbeit der letzten Jahre gefeiert.
Einer der Höhepunkte des Festes war ein rückschauender Beitrag von Margot Müller und Peter Bargfrede. Die SGH gibt es, weil Margot und Peter schon sehr früh den drohenden Skandal, den Abriss des Bettenhauses für den Neubau eines Parkhauses erkannt haben und dieses nicht hinnehmen wollten. Sie haben Mitstreiter:innen gesucht und schnell gefunden und graue Energie und bezahlbares Wohnen zum Thema der Stadtgesellschaft und Politik gemacht. Ohne sie wären wir heute nicht hier.
Margot und Peter ist es gelungen in ihrem kleinen Vortrag die 10jährige Geschichte der SGH mit wichtigen Meilensteinen, Highlights und Verwerfungen sehr dicht, kurzweilig und humorvoll verpackt in kleinen Anekdoten zu skizzieren. Wir verneigen uns vor diesen beiden immer noch für die Idee brennenden Menschen. Über Jahre laut und unangepasst, die eigenen Überzeugungen fortwährend vertretend, eine große Leistung mittig unter uns, unsere Vorbilder.
2014
Ende Oktober 2014 in der VHS: der Beginn. Die Initiative StadtteilGenossenschaft Hulsberg stellt ihr Konzept vor.

Ziel: Kein Abriss:
Das Bettenhaus soll zu einem genossenschaftlichen Wohnprojekt umgebaut werden.

Was wir wollen…
- Günstigen Wohnraum im neuen Hulsberg-Viertel schaffen: durch Nutzung von Bestandsgebäuden, Kauf, Vermietung oder Bau neuer Wohnanlagen
- Wohnraum durch genossenschaftliches Dauernutzungsrecht sichern, sozial binden und der Spekulation entziehen
- Privatisierung öffentlicher Flächen und Grundstücke erschweren bzw. verhindern – Anwendung des Erbbaurechts
- Gemeinschaftliches, ökologisches, barrierefreies, Generation verbindendes, interkulturelles und selbstbestimmtes Wohnen fördern
- Planung und Durchführung gemeinsamer Stadtteil-Projekte (z.B. für die Bereiche Ernährung, Energieversorgung, Kultur und Mobilität)
- Kleingewerbe, Sozial- und Kultureinrichtungen bezahlbare Arbeitsstätten zur Verfügung zu stellen
- Autofreies Wohnen
Weser Kurier 15.12.2014

2015
Exkursion ins Gängeviertel eG in Hamburg

2015 – 2016
AG-Sitzung – Diskussion der Satzung der SGH

03.03.2016
Gründungsversammlung der SGH

Das vertikale Dorf

Unsere Experten


Wolfgang Kiehle (Finanzen)
Wir haben tüchtig gefeiert: 10 Jahre StadtteilGenossenschaft Hulsberg eG – oder wie es Astrid Selle vom Vorstand zur Begrüßung feststellte: die SGH ist nach wie vor und unermüdlich „solidarisch, kämpferisch, streitbar und absolut politisch!“ Bei sonnigem Wetter in der Kulturaula … Weiter
Tammo Klein (Architektur)
September 2016

Oktober 2016
Die Bremer Heimstiftung wird Kooperationspartner

Neujahrsempfang 2017

März 2017 – 2. Bremer Genossenschaftstag

Teil 2 folgt und wird dann hier verlinkt….