Neue Wohnungspolitische Stellungnahme der SGH

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Wohnungspolitische Stellungnahme der StadtteilGenossenschaft Hulsberg eG

Für einen gemeinwohlorientierten und genossenschaftlichen Wohnungsbau in Bremen Wohnungsbau in Bremen am Gemeinwohl orientieren

Um insbesondere mehr Wohnraum für Gering- und Normalverdienende in Bremen zu schaffen, setzt sich die SGH für eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik ein, eine Stärkung und Neuausrichtung des kommunal gesteuerten Wohnungsbaus, eine gezielte Förderung des genossenschaftlichen und gemeinschaftlichen Wohnungsbaus, eine aktive Liegenschaftspolitik und ein soziales Bodenrecht. Bremen ist gefordert, ein neues wohnungspolitisches Leitbild zu entwickeln, das sich an diesen Eckpunkten orientiert. Bremen sollte alle Maßnahmen ergreifen, um bezahlbares/leistbares Wohnen in allen Stadtteilen – auch in begehrten Lagen – zu ermöglichen. Wichtig dabei ist, eine soziale Mischung (nach Alter, Einkommen, Bildung, Herkunft, Geschlecht etc.) zu erreichen, um so Quartiere zu schaffen, die eine lebendige und vielf.ltige Nachbarschaft erm.glichen. Neben sozialen Aspekten hat eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik angesichts des Klimawandels verstärkt ökologische Belange zu berücksichtigen.

Für ein soziales Bodenrecht, Konzeptvergabe und eine aktive Liegenschaftspolitik

Die Spekulation mit Grund und Boden gef.hrdet zunehmend den sozialen Frieden und verstärkt die sozialen Spannungen. Unser Grundgesetz betont die Gemeinwohlbindung des Eigentums. Beim Boden ist dem in besonderer Weise Rechnung zu tragen. Denn Boden ist kein Gut wie jedes andere, Boden ist eine endliche Ressource. Vergleichbar Wasser und Luft, ist er unverzichtbar für das menschliche Dasein. Daher verbietet es sich, Boden dem freien Marktgeschehen zu überlassen. Jedes Grundstück, das an private Investor:innen verkauft wird, steht für die Stadtentwicklung und die n.chsten Generationen nicht mehr zur Verfügung. […]